Aus- und Weiterbildung, Prüfungen


2012:

Seminar "Wieder Sozial" mit Mirjam Cordt

Online-Seminar "VIP für spezielle Hunde" mit Dr. Ute Blaschke-Berthold

 

2013:

Seminar "Hundliche Konflikte erkennen und lösen" mit Dr. Ute Blaschke-Berthold

Seminar "Verhaltensprobleme durch organische Ursachen beim Hund" mit Dr. Ute Blaschke-Berthold

 

2014:

Online-Seminar "Exzessives Verhalten bei Hunden" mit Dr. Esther Schalke

Seminar "Begegnungs- und Kommunikationstraining" mit Maria Hense

 

2014/2015:

Ausbildung zur Hundepsychologin n.T.R. mit zwei bestanden Prüfungen im theoretischen Teil und einem geprüften Praxisteil mit zwei "Problemfellen"

 

Inhalte der theoretischen Ausbildung:

 

  • Verhaltensbiologie Hund (Geschichte/Herkunft, soziale Grundstruktur Wolf,  Domestikation , Rasseeigenschaften und Unterschiede, soziale Grundstruktur Hund, Sozialverhalten, Aggression (verhaltensbiologisch), Jagdverhalten, Fortpflanzungsverhalten)
  • Neurobiologie, Neuropsychologie (Nervensystem, Gehirn, Hormone, Neurotransmitter, Stress, Angst, Unruhe, Aggression (neurobiologisch))
  • Kommunikation (Ausdrucksverhalten Hund, andere Kommunikationsformen, artübergreifende Kommunikation)
  • Medizinische Grundlagen (medizinische Ursachen für Verhaltensprobleme, Behandlungsmöglichkeiten, Medikamente bei psychologisch-medizinischen Problemen, Hundeernährung bezogen auf Verhalten)
  • Lernen (Überblick über die verschiedenen Lerntheorien, Konditionierung (klassisch/operant), kognitives Lernen, soziales Lernen, Lernen in der Therapie)
  • Durchführung der Therapie (Umgang mit Mensch und Tier bei der Beratung, Erstgespräch, Anamnese, Therapieaufbau, Trainingsaufbau und Verlauf, Verhaltensauffälligkeiten und Lösungsmöglichkeiten, Verbesserung der Kommunikation) 
  • Allgemeine Geschäftsgrundlagen (Praxisaufbau und Organisation,  Gesetze und Rechtsgrundlagen, Tierschutzinformationen, tierschutzrelevante Haltung und Ausbildung von Hunden)

Referenten Fachbereiche:

Seminar Einleitung, soziale Grundlagen, vom Wolf zum Hund: Thomas Riepe, Hundepsychologe, Fachreferent und Autor

Seminare Neurobiologie und Lernen: Maria Hense, Tierärztin und Fachreferentin, Verhaltensberaterin und Autorin

Seminar Medizin: Friederike Weichenhan, Tierärztin und Fachreferentin

 

 

4-monatiger Praxisteil im Rahmen der Ausbildung:

 

  • Auswahl von zwei Probandenfällen
  • Erstellung eines Anamnesebogens und Befragung der Hundehalter
  • Dokumentationen der Probleme (Filmaufnahmen, Protokolle)
  • Analyse der Probleme
  • Erstellung von Therapieplänen
  • Vorstellung der Therapien bei den Hundehaltern
  • Umsetzung der Therapien bei regelmäßigen Übungseinheiten
  • Erstellung von Handouts für die Hundehalter
  • Dokumentationen der Therapieverläufe (Filmaufnahmen, Protokolle)
  • Abschlussarbeit: Zusammenfassungen der Therapieverläufe

 

Gesetzliche Erlaubnispflicht nach § 11 Tierschutzgesetz:

Nachweis der Sachkunde durch eine Prüfung beim Veterinäramt Steinfurt und Erteilung der Erlaubnis, für Dritte Hunde auszubilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anzuleiten.

 

2016:

Seminar "Straßenhunde im Tierschutz" mit Thomas Riepe

Seminar "Kreative, aber hundgerechte Beschäftigung" mit Christina Sondermann

Seminar "Hyperaktive Hunde" mit Maria Hense

 

2017:

Seminar "Mehrhundehaltung" mit Clarissa von Reinhardt

Seminar "Markertraining" mit Katrin Schar

Seminar "Trauma und Deprivation" mit Maria Hense

 

 2018:

Seminar "Lernen mit schwer motivierbaren Hunden" mit Dr. Ute Blaschke-Berthold

Seminar "Emotionen bei Hunden" mit Dr. Stefanie Riemer

Seminar "Körpersprache der Hunde" mit Kathrin Schar

Seminar "Coaching im Hundebereich" mit Alexandra Hansch

 

2019:

Seminar "Beißt er oder beißt er nicht? - Bissprävention unter der Lupe" mit Aurea Verebes

Seminar "Positive Psychologie für Hunde - Stärken fördern statt Schwächen bekämpfen" mit Christina Sondermann

Vortrag: "Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse" von Prof. Dr. Kurt Kotrschal

 

 

 

 

Praktische Prüfungen mit meinen Hunden außerhalb der Ausbildung:

 

2008:

BHP in Nottuln, vorzüglich

 

2010:

JP/R (Jagdliche Prüfung) in Bergkamen, ohne Note

 

2011:

APD-A in Gronau (Arbeitsprüfung/Dummy), ohne Note

 

2012:

WT-A in Borghorst (Workingtest im Gelände/Dummy), sehr gut

 

2013:

BHP in Nottuln, sehr gut

WT-A in Beckum, gut

WT-A in Borken, sehr gut

 

2014:

WT-A in Beckum, sehr gut

 

Bei WTs (Workingtests) werden jagdliche Szenen ohne Wild nachgestellt. Bei diesen Prüfungen befindet man sich in einem unbekannten Gelände und man muss bei 4-5 Richterstationen unterschiedliche, unbekannte Aufgaben erfüllen. Statt geschossenen Hasen oder Enten müssen die Hunde Dummies (500g schwere Leinensäckchen) apportieren. Standruhe, Impulskontrolle, Signalkontrolle, Kommunikation zwischen Hund und Halter und Freude am gemeinsamen Erleben spielen eine wichtige Rolle bei dieser Form des Hundesports.

  

siehe auch: